AKTINA


"Aktina" ist ein Projekt im Rahmen der außerschulischen Erziehung und richtet sich an Jugendliche ab 12 Jahren, die sich für das soziale Gemeinwesen international einsetzen wollen. Es bezieht Eltern und Erziehungsberechtigte ein sowie Privatpersonen, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, Institutionen, Städte und Kommunen, die sich für die internationale soziale Jugendarbeit engagieren möchten. Der Name des Projektes "Aktina" stammt aus dem Griechischen und bedeutet "Radius" und "(Sonnen-)Strahl". Es versteht sich als ein Projekt, das Anstöße für Jugendliche geben will, gestalterisch und sozial initiativ zu werden. Die Grundlage dafür bildet die Sensibilisierung der Wahrnehmung bei Auslandsaufenthalten.

Das Projekt sieht die Förderung der Persönlichkeitsbildung, der interkulturellen Kompetenz aufgrund persönlicher Erfahrungen im Ausland ( Mentalitätsunterschiede erleben, vergleichen und schätzen lernen) und des integrativen Verhaltens vor. "Aktina" setzt die Übernahme von Verantwortung, Rücksichtnahme auf andere, die Bereitschaft zur gegenseitigen Achtung und Teamfähigkeit voraus. Es unterstützt das kreative Denken und gestalterische Handeln im sozialen, künstlerischen und politischen Bereich. Die Teilnahme von körperlich und geistig Behinderten ist Bestandteil des Projekts; "Aktina" bemüht sich, internationale Kontakte zu knüpfen und den Austausch zu ermöglichen.

Einen weiteren Schwerpunkt stellt die Errichtung eines Zentrums für internationale Jugendsozialarbeit in Thesprotia/Igoumenitsa, Griechenland, dar. Es soll 60 Personen aufnehmen, darunter zehn leicht Behinderte mit ständigem Wohnsitz; eine Werkstatt ist vorgesehen. Es steht Gruppen, Schulen und sozialen Einrichtungen aus verschiedenen Ländern zur Verfügung, die dem "Aktina"-Konzept zustimmen.

Am Sonntag, den 18.März 2001, trafen sich im Brezel-Café der Diakonie Heilbronn Vertreter aus der Politik ( Herr Thomas Strobl, MdB), öffentlichen und sozialen Einrichtungen ( Frau Martina Michler, Herr Christoph Ehrmann) sowie Interessierte zu einer ersten Informationsveranstaltung. Eigens zu dieser Sitzung schickte die Hafenstadt Igoumenitsa ihren Sozialdezernenten Herrn Athanasios Boussis.







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