Der Integrationspreis in Heilbronn
wurde bisher an folgende Personen
oder Institutionen verliehen:

Hermann Künast, Eleni Telikoglou,
Konstantinos Makris (2003),
Rachel Dror (2004),
Mönchsee-Gymnasium Heilbronn (2005),
AK Ausländische Mitbürger Öhringen (2006),
Kultur- und Wohltätigkeitsverein türkischer
Frauen in und um Heilbronn, Hans und
Doris Eisenmeier (2007),
Europa Union Heilbronn, Novi Most (2008),
Forum der Kulturen Stuttgart (2009)
und Burundihilfe Gundelsheim (2009)
,
Prof.Dr. Christian Schwarz-Schilling (2010),
Hans Müller (2011, Avital Toren (2011).

Der Integrationspreis 2012 soll auf
Vorschlag des Kuratoriums an
Frau Evelyne Gebhardt, MdEP,
und an Herrn Ivan Saric, verliehen
werden.
Das X Internationale Neujahrsfest findet
am Sa., 21.Januar 2012, 14.00 - 17.00 Uhr
in der KREISSPARRKASSE HEILBRONN -
Unter der Glaspyramide- statt.


Integration lebt von Offenheit, Neugierde
und dem Wunsch, dass Menschen etwas
miteinander zu tun haben wollen. Um diese
Einstellungen und Eigenschaften zu fördern,
brauchen wir Geduld, Kreativität und
Pragmatismus. So können Angebote entstehen,
die das Selbstbewusstsein zur Teilhabe stärken
und die direkte Begegnung von Menschen in
den Mittelpunkt stellen. In diesem Feld sieht die
Landeszentrale für politische Bildung ihren Beitrag
zur Integration. Deshalb unterstützt die LpB das
wertvolle Engagement von diaphania für das
Zusammenleben und das gegenseitige Verständnis
in Baden-Württemberg.

Robert Feil

Integration – miteinander leben
in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg leben gut
zweieinhalb Millionen Menschen mit
Migrationshintergrund. Dies entspricht
einem Anteil an der Gesamtbevölkerung
von ca. 25 %. Hierbei machen Ausländer
knapp die Hälfte dieser Gruppe aus,
während der überwiegende Teil die
deutsche Staatsangehörigkeit besitzt.

Neben den vieldiskutierten und weit
verbreiteten Problemen mit der Integration
in Deutschland sind als einer der Knackpunkte
in Baden-Württemberg die vergleichsweise
deutlich schlechteren Schulabschlüsse der
Menschen mit Migrationshintergrund hervorzuheben.
In der Gruppe der 25- bis 30-jährigen erlangten gut
40 % von ihnen nur einen Hauptschulabschluss
(der Anteil bei den Personen ohne Migrationshintergrund
in dieser Altersgruppe liegt bei gut 20 %) und nur 28 %
erreichten die Fachhochschulreife (gegenüber 44 % bei
den Personen ohne Migrationshintergrund).
Besonders dramatisch ist die Zahl der 25-bis 30-jährigen
ohne Schulabschluss: während 1 % der Personen ohne
Migrationshintergrund die Schule ohne Abschluss
verlassen hatte, liegt der Anteil bei den Personen
mit Migrationshintergrund bei 6 %. 

Nik Sakellariou

Integration bedeutet für mich anhand meiner Erfahrungen
Respekt gegenüber der Gesellschaft in der ich als Neue lebe
zu zeigen, aber auch, dass mein kultureller Hintergrund, meine
Gewohnheiten und Bräuche respektiert und akzeptiert werden.
Es ist sozusagen ein ausgeglichenes Geben und Nehmen.

Cora Bay

Integration bewegt sich in einem magischen Dreieck
von kultureller Vielfalt, kultureller 
Identität und
kultureller Integration. Sie gelingt nur dann, wenn
sie gewollt wird.
Harald Friese


Der Integrationspreis wurde zum ersten Mal

am 18. Januar 2003 beim Ersten

Internationalen Neujahresfest in der AOK verliehen.

Mitglieder des Kuratoriums:



Cora Bay


Nik Sakellariou 


Silke Ortwein


Robert Feil


Dr. Ramona Tsortos-Sandu


Bernhard Löffler


Dorothee Utta


Dr. Bernhard Loudwin


Dr. Andreas Meyer
(Hier bei der Eröffnung der Ausstellung
"Biographien-Hintergdründe-Visionen - Die Griechen
in Hohenlohe" im DGB-Haus Stuttgart, Mai 2011


Harald Friese, Heilbronn


Wim Buesink


Martin Diepgen, 2vr, Mitglied des Kuratoriums
(OB Harry Mergel,r., und Evangelos Goros,l., bei der Verleihung des Integrationspreises 2014 an Prof. Klaus Staeck)


Evangelos Goros (Koordinator)





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