Jugoslawien


Ivan Kekin (geb. 1972) in Deutschland

(beide Eltern stammen aus dem ehemaligen Jugoslawien)

Adria in Kroatien

am Meer

An der Adria in Kroatien 2001

in Berlin

In Berlin 2003

Lesezeichen

 

 

Übersicht Erzählwerkstatt

Ivan Kekin 


Kein Geld der Welt kann eine Heimat ersetzen.

 

Der Gedanke zurückzukehren verließ meine Eltern nie
Unser Vater sagte mir und meinem älteren Bruder immer wieder: „Wenn ich keine Angst um eure Zukunft hätte, hätte ich Deutschland schon längst verlassen. Denn kein Geld der Welt kann eine Heimat ersetzen.“ Er meinte damit Jugoslawien. Und dann fügte er oft hinzu, dass er nicht sein ganzes Leben ein Ausländer sein wolle. Damals plagte ihn schreckliches Heimweh. Auch wenn er für mich als Kind der stärkste Vater der Welt war, konnte er diese Sehnsucht nach seiner Heimat vor uns Kindern nie vollends verbergen. Das Heimweh meines Vaters sah ich oft in seinen traurigen Augen. Dann schaute er meist ausdruckslos ins Leere. Manchmal, als wir noch sehr klein waren, sagte er uns, auch wenn er schon seit Jahren in Deutschland lebe, fühle er sich hier noch immer fremd. Der Gedanke, eines Tages zurückzukehren, verließ ihn nie. Das war der große Traum unserer Eltern. Die Rückkehr in die Heimat. Schon vor unserer Geburt hatten sie angefangen, in Zagreb ein Haus zu bauen. Für dieses Haus gaben sie all ihre Kraft und all ihre Gesundheit. Vater arbeitete fast zwölf Stunden im Steinbruch, und Mutter machte viele Überstunden in einer Metallfirma. Danach ging sie noch jeden Abend putzen. Oft auch am Wochenende. Abends waren sie meist so müde, dass sie schweigend nebeneinander saßen und kaum etwas sprachen. Tief versunken in ihren Gedanken träumten sie vielleicht von einem anderen Leben. Von Müdigkeit gezeichnet, gingen sie dann immer früh ins Bett. Früh am nächsten Morgen begann dann alles wieder von vorne. Das nahmen sie alles auf sich, für ihren großen Traum von einem Leben in der Heimat. Und sie taten es auch für uns Kinder. Damit wir es eines Tages leichter haben würden. Jeden Tag bauten sie ein Stückchen mehr von unserer Zukunft. Obwohl Vater manchmal sehr streng war, liebte ich alles an ihm: seinen erhabenen Befehlston, seinen Stolz und seine ausdruckslosen schwarzen Augen.

 

Wohin mit den Kindern?
Als wir noch Kleinkinder waren, war meine Mutter ständig auf der Suche nach jemandem, der auf uns aufpassen konnte, damit sie weiterhin schuften konnte. Die Betreuerinnen wechselten häufig. Mein Bruder hatte schon als kleines Kind begonnen zu rebellieren. Als eine dieser Frauen versuchte, ihn zu schlagen, schnappte er sich den Haustürschlüssel und sperrte die Frau in ihre eigene Wohnung ein. Danach rannte er nach Hause. Erst spät am Abend beichtete er es unserer Mutter. Sofort lief sie zur Wohnung der alten Frau und befreite sie. Sie passte natürlich nie wieder auf uns auf. Aber schon sehr schnell hatte Mutter wieder jemanden gefunden. Eine ältere Türkin, die als Erstes nach dem Geld fragte. In der ganzen Wohnung rannten Katzen herum. Aber auch mit dieser Babysitterin würde Mutter nicht viel Glück haben. Mich steckte die Frau ins Kinderbett, damit ich keinen Ärger machen konnte. Da mein Bruder die ganze Zeit am Schreien war und sich nicht beruhigen wollte, kam sie auf eine ziemlich bescheuerte Idee. Sie füllte ihn kurzerhand mit Schnaps ab, so dass er sofort ruhig wurde und einschlief. Als gegen Abend meine Mutter von der Arbeit kam, wunderte sie sich, dass Milan friedlich auf dem Tisch lag und tief und fest schlief. Aber als sie ihm näher kam, roch sie schon den Gestank des Alkohols. Entsetzt nahm sie uns beide in den Arm und verließ, ohne die Frau in der Ecke auch nur anzuschauen, die Wohnung. Am nächsten Tag rief sie in ihrer Firma an und sagte, dass sie etwas später kommen würde. Und schon wieder musste sie jemanden für uns finden. Wir Kinder fanden es auch schrecklich, von einer Hand zur nächsten gereicht zu werden. Und alles nur, damit sich unsere Eltern durch die Arbeit weiter kaputt machen konnten. Viele Jahre später sagte meine Mutter traurig zu mir: „Ich werde es mir nie verzeihen, früher nicht mehr Zeit für euch gehabt zu haben. Ich habe leider eure Kindheit verpasst.“ Ich glaube, dass sie dies niemals ganz überwunden hat.

 

Kindheit in Oberderdingen
Während meiner Kindheit glaubte ich noch fest daran, nie erwachsen zu werden. Ich wollte für immer Kind sein. Manchmal, wenn ich als kleiner Junge durch unser Dorf lief, kam es mir so wunderschön und idyllisch vor. Ich wollte nie wieder hier weg.

An meinen lieben Vater binden mich noch heute wunderschöne Erinnerungen. Jeden Abend hat er uns Gutenachtgeschichten erzählt. Am liebsten hörten wir Geschichten über ihn selbst, als er noch ein kleines Kind war und wie er in einem kleinen Dorf in Jugoslawien aufgewachsen war. An einen Abend erinnere ich mich, als wäre es gestern gewesen. Als Kinder mussten wir spätestens um neun im Bett sein. So auch an jenem Abend. Während wir schliefen, kam Vater ganz leise ins Zimmer. Als er uns sanft weckte, war es schon nach zehn. Mit einem Lächeln fragte er uns, ob wir Winnetou schauen wollten. Wir sprangen glücklich aus unseren Betten und setzten uns vor den Fernseher. Manchmal tat mein Vater hart, aber tief im Herzen war er so unendlich sanft. Wir Kinder hatten eine wunderschöne Kindheit und wir freuten uns auf jeden neuen Tag. Die Geborgenheit und die Liebe gaben uns unsere Eltern. Wir Kinder bekamen nicht viel mit von ihrem täglichen Kampf bei der Arbeit. Viele gute Freunde begleiteten uns durch unsere Kindheit. Jeden Tag spielten wir in den Wäldern und auf den Wiesen. Den ganzen Tag tollten wir herum und genossen in vollen Zügen die schöne Zeit. Doch schon bald würden auf uns Kinder schreckliche Veränderungen zukommen. Alles würde sich für immer ändern.

 

Abschied von den Eltern
Eines Abends riefen uns unsere Eltern zu sich. Am Anfang schauten sie uns nur schweigend an. Doch dann sprach Vater so leise, wie ich ihn noch nie vorher gehört hatte. Er sagte uns, dass wir schon bald in die Heimat zurückkehren würden und dass ich mit meinem Bruder vorgehen müsse. Sobald meine Eltern noch mehr Geld verdient hätten, würden sie nachkommen. In diesem Moment brach für mich eine Welt zusammen. Weinend rannte ich aus dem Zimmer. Mein Bruder nahm es wortlos hin. Ich fand es ungerecht, dass uns damals niemand gefragt hatte, ob wir das überhaupt wollten. Denn ich wusste, dass Deutschland meine Heimat war. Ich kannte doch nichts Anderes. Ich kam zu meiner Tante in ein kleines Dorf im Süden Jugoslawiens. Mein Bruder musste bei einem Onkel in Bosnien leben. Wir waren das erste Mal getrennt. Am Anfang fragte ich mich, wie ich es ohne ihn nur aushalten würde. Für mich war das neue Land eine enorme Umstellung. Mein Leben hatte sich von heute auf morgen total verändert. Trübe und dunkel stand das Jahr 1983 vor der Türe. Ich hatte, glaube ich, noch nie so viel Angst vor dem kommenden Jahr.  Das Schlimmste war für mich, dass ich nicht einmal die Sprache richtig beherrschte. Deswegen wurde ich auch am Anfang in der Schule oft gehänselt. Ich war auf einmal in einer neuen Welt, die mir Angst machte. Wenn meine Eltern zu Besuch kamen, was sehr selten vorkam, wünschte ich mir immer, sie würden mich wieder mitnehmen. Manchmal kam es mir so vor, als wäre hier alles an seinem Platz, nur ich nicht.

In meiner Kindheit habe ich oft mit dem Feuer gespielt. Alles Brennbare zündete ich an und beobachtete immer fasziniert, wie es von den Flammen verschlungen wurde. Wobei ich durch meine kindliche Unwissenheit immer die Gefahr vergaß, die in meinem vergnügten Treiben steckte. Sehr oft bekam ich dafür auch Schläge. Papierflieger hatten es mir damals sehr angetan. Einmal baute ich so einen Flieger, zündete ihn an und warf ihn anschließend aus dem Fenster. Dann sah es immer so aus, als ob er in einem Kampf abgeschossen worden war. An diesem Tag hatte ich leider den starken Gegenwind nicht einkalkuliert. Als ich ihn rauswarf, machte der Flieger eine Wendung und flog durchs Fenster wieder hinein. In Panik geriet ich, als er sich auf dem Bett breit machte und die Bettdecke ansengte. Ich fing an, laut zu schreien und schrie so lange, bis meine Tante ins Zimmer gestürmt kam. Blitzschnell erfasste sie die Situation, riss aus dem Schrank einen Bettbezug und tötete die Flammen ab. Sie löschte das Feuer und danach ergriff sie einen Lederriemen und verabreichte mir eine gehörige Tracht Prügel, die ich bestimmt nie wieder vergessen würde. Seit diesem Tag hörte ich endgültig auf, mit dem Feuer zu spielen.

 

Dank meiner beiden Cousinen gewöhnte ich mich aber so langsam an meine neue Heimat.
Ich erinnere mich, dass mir mein Vater einmal neue Sportschuhe mitbrachte. Aber getragen habe ich sie nie, weil ich genauso sein wollte wie die Kinder dort. Die meisten davon trugen immer zerrissene und alte Schuhe. Und ich wollte mich auf keinen Fall von ihnen unterscheiden oder sogar als Angeber gelten. Weil wir kein Telefon hatten, lebten wir „hinterm Mond“. Der Telefonanschluss wurde schon seit Langem beantragt, aber es blieb fürs Erste nur bei der Ankündigung. Wie es sich von Tag zu Tag herausstellte, kamen wir auch ohne Telefon sehr gut aus. Mein Onkel widmete sich der Schweinezucht und meine Tante backte die ausgefallensten Kreationen an Torten. Ich half überall mit, wo ich nur konnte. Meine Lieblingsbeschäftigung lag bei der Fütterung der Hühner und Gänse. Wegen mir gab es damals sehr viel zu lachen. Einmal vergaß ich, meine Schuhe anzuziehen und ging versehentlich mit Hauschuhen in die Schule. Ich war immer recht tollpatschig. Das Feld-Klo wird mir noch lange in Erinnerung bleiben, weil ich nachts fast immer meine Toilettenbedürfnisse unterdrückte. Das Klo, zu dem kein bisschen Licht drang, stand fast fünfzig Meter von unserem Haus entfernt. Früher fürchtete ich mich sehr vor der Dunkelheit.

Ab und zu besorgte ich mir ein Luftgewehr von meinem Freund und schoss auf die Hühner und Schweine. Es war schon ganz schön gemein, was ich da veranstaltete, aber es machte mir Spaß. Auch dafür bekam ich einmal Schläge, so dass ich es in Zukunft sein ließ. In meiner Klasse war ich nur am Anfang ein Außenseiter, aber schon sehr schnell wurde ich freundlich aufgenommen.

 

Selbstmord eines dreizehnjährigen Klassenkameraden
Ein Junge in unserer Klasse wirkte immer sehr still. Wenn wir Kinder in den Pausen spielten, saß er meist abseits. Er sah traurig vor sich hin, und ich wollte ihn oft fragen, was ihn so unglücklich mache. Ich weiß nicht, warum ich das nie getan habe. Manchmal versuchte ich, ihn in ein Gespräch zu verwickeln, aber gelungen war es mir nie. An einem Montagmorgen erschien er nicht in der Schule. Nach der Schule lief ich die drei Kilometer zurück in mein Dorf. Bevor ich daheim ankam, rannte schon meine jüngere Cousine auf mich zu. Sie sagte nur: „Er hat sich aufgehängt. Er ist tot.“ Der Schock traf mich unerbittlich. Mein Gewissen begann mich zu plagen und ich fragte mich eindringlich, ob ich ihm helfen gekonnt hätte. Ein paar Tage später habe ich erfahren, warum er es getan hatte. Seine Eltern arbeiteten beide in Deutschland, und er musste, obwohl er es nicht wollte, bei seiner Oma in Jugoslawien leben. Oft hatte er seinen Vater angefleht, dass er ihn mitnehmen solle nach Deutschland. Aber sein Vater ging darauf nie ein. Sie bemerkten überhaupt nicht, wie unglücklich ihr Sohn deswegen war.

 

Der letzte Besuch des Vaters  war im Dezember 1984
Das Rad der Zeit drehte sich aber auch für mich weiter bis zu jenem Dezembertag, an dem meine Eltern zu Besuch kamen. An diesem Morgen war ich vor lauter Aufregung schon früh wach. Da ich meine Eltern bestimmt schon ein paar Monate nicht gesehen hatte, war die Vorfreude so groß, dass ich beim Frühstück kaum einen Bissen runter bekam. Um neun Uhr dreißig klopfte es dann endlich an der Tür. Als ich die Tür öffnete und meine Eltern erblickte, dachte ich, uns würde niemand mehr trennen können. Doch irgendetwas entdeckte ich in seinen Augen. Sie schienen mir so seltsam abwesend. Nur ich nahm diesen unheimlichen Trancezustand meines Vaters wahr. Er nahm mich liebevoll hoch und gab mir einen Kuss auf die Wange. Auch meine Mutter strahlte vor überschwänglicher Freude. Während wir gemütlich frühstückten, erzählten sie uns ihre Urlaubspläne. Das Schicksal, welches uns in der Nacht des dritten Tages ihres Besuches in meinem neuen Heimatort ereilte, wirbelte wie ein heftiger gnadenloser Sturm mein junges Leben durcheinander. An jenem Tag schien mir der Schnee noch weißer und bedrohlicher. Er kündigte die Kälte an, die sich wie ein weißes Leichentuch über unser kleines Dorf senken würde. Mein Onkel stand an diesem Morgen schon sehr früh auf, um ein Schwein für meinen Vater zu schlachten. Als wir aufstanden, war mein Onkel gerade dabei, das Schwein an den Haxen aufzuhängen. Während mein Onkel bei der Arbeit war, saß der Rest der Familie am Frühstückstisch und unterhielt sich über alles Mögliche. Vater hatte als Erster aufgegessen. Er zog seine Schuhe an und eilte hinaus, um meinem Onkel zur Hand zu gehen. Während ich ihn durch das Fenster beobachtete, schenkte mir meine Mutter noch etwas Kaffee ein. Sie war abgelenkt, so dass sie Vater nicht sah. Anscheinend war ihm schlecht geworden, weswegen er sich an den Rebstöcken, an denen er vorbeikam, festhalten musste, um nicht auf den harten Betonboden zu fallen. Mein Vater ging, als er sich wieder gefangen hatte, langsam weiter. Ich hatte düstere Vorahnungen. 

Tod des Vaters
Irgendwann- spät in der Nacht- stand mein Vater stöhnend aus dem Bett auf und schwankte unsicher ins Badezimmer. Ich wurde sofort wach und setzte mich aufrecht ins Bett.  Aus dem Bad drangen fürchterliche Geräusche, meine Mutter schlief ahnungslos. Ich richtete meine Blicke gebannt auf die offenstehende Türe, in der jeden Moment mein Vater erscheinen musste. Eine zitternde Hand erschien am Türrahmen und griff nach dem Lichtschalter. Bevor er das Licht eingeschaltet hatte, sah ich im Lichtkegel des Badezimmerlichtes die Schattenumrisse  seines Gesichts. Es war schmerzverzerrt und voller Angst. Im selben Moment hörte ich, wie Vater schrie und vornüber hinfiel. Jetzt überstürzten sich die Ereignisse, so dass es mir vorkam, als geschehe alles im selben Augenblick. Meine Mutter sprang aus dem Bett und lief zu meinem Vater, der  aus Mund und Nase blutend auf dem Boden lag und nach Luft rang. Ich war jetzt auch aufgestanden. An der Tür stehend, konnte ich noch nicht verstehen, was ich da mit ansehen musste. Aus dem anderen Zimmer kamen mein Onkel und meine Tante, die durch das Geschrei aus dem Schlaf gerissen wurden. Als mein Onkel Vater am Boden liegen sah, wusste er, dass er keine Sekunde länger zögern durfte. Er nahm ein Kissen und legte es Vater unter den Kopf. Das Kissen tränkte sich sofort mit Blut. Das war das Letzte, was ich von meinem lieben Vater sah und hörte, weil mich meine Mutter auf der Stelle aufforderte, ins Nebenzimmer zu meinen Cousinen zu gehen, um wieder zu schlafen. Die schrecklich röchelnden Geräusche, die mein Vater ausstieß, begleiteten mich in das andere Zimmer. Mein schnelles und problemloses Einschlafen bleibt mir für immer ein unheimliches Rätsel. Wie konnte ich ruhig einschlafen, wenn der eigene Vater im anderen Zimmer im Sterben lag?  Wie konnte ich einschlafen, als wäre nichts geschehen? Immer wieder werde ich meinen Vater vor mir liegen sehen und meine Mutter schreien hören.

Damals dachte ich, es könnte nicht schlimmer kommen, aber die Zukunft würde mich eines anderen belehren. 

Mein Absturz
Viele dunkle Jahre werde ich brauchen, um all das zu verarbeiten, aber vergessen werde ich es nie. Viel zu viel war passiert und sehr oft dachte ich, in einer Situation ohne Ausweg angelangt zu sein. Ich lebte wieder in Deutschland, denn nichts verband mich mehr mit Jugoslawien. Das Land ist mir gleichgültig geworden. Mein Bruder blieb in Zagreb wohnen, wo er etwas später eine erfolgreiche Musikkarriere begann.

 Aber ich fand auch in Deutschland keine Ruhe und ging einen falschen Weg. Über angebliche Freunde gelangte ich in das dunkle Reich der Drogen. Immer mehr versank ich in diesem Sumpf und ich glaubte, da nie wieder herauszufinden. Durch die vermeintlich „weiche Droge“ wurde ich lebensbedrohlich psychisch krank. Ich musste mich in mehrere Therapien begeben, die mich aber vor dem vollkommenen Absturz bewahrt haben. 

Endlich kehrte Ruhe in mein Leben ein
Seit fast 25 Jahren beherrscht meine psychische Erkrankung mein Leben, und Medikamente werde ich, solange ich lebe, nehmen müssen. Ein Fehler veränderte mein Leben, doch jetzt weiß ich, dass ich nie aufgeben darf, egal, wie dunkel mir die Welt manchmal erscheint.

Heute lebe ich in einer kleinen Ein- Zimmer- Wohnung im Zentrum von Heilbronn. In mein Leben kehrte endlich  Ruhe ein. Eine Ruhe, nach der ich mich so lange gesehnt habe. Ich bin endlich angekommen. Ich bin glücklich, denn ich bin zuhause.





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